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"Mitteleuropas Bestimmung zu verhindern, gleicht dem Versuch den Gang der Menschheitsentwicklung aufzuhalten.
Was immer seine Feinde unternehmen, am Ende werden sie scheitern." 

Rudolf Steiner


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Donnerstag, 9. Juni 2016

KenFM im Gespräch mit: Rolf Hochhuth

Ausstieg aus der Nato oder Finis Germaniae



Auch wenn der liebenswerte Herr Hochhuth sicher nicht alle Hintergrundinfos hat, so ist es doch hochinteressant bis amüsant, ihm zuzuhören. 

https://www.youtube.com/watch?v=C6YRYv9KVE0&feature=em-uploademail


Veröffentlicht am 06.06.2016
Rolf Hochhuth ist der bekannteste noch lebende Theatermacher, Dramatiker und politische Essayist der Republik. Weltruhm erlangte er bereits im Alter von 32 Jahren, als er das Werk „Der Stellvertreter“ veröffentlichte und damit auf die Rolle des Vatikans während des Holocaust hinwies.



Das Stück wurde in über 25 Ländern aufgeführt und später von Costa-Gavras verfilmt.

 Rolf Hochhuth war Zeit seines Lebens ein intellektueller Störenfried, der sich aktiv in die Politik einmischte und einmischt. Sein aktuelles Buch beschäftigt sich mit der Rolle der NATO und trägt den eindeutigen Titel „Ausstieg aus der Nato oder Finis Germaniae“.



Hochhuth nimmt, wie nicht anders zu erwarten war, kein Blatt vor den Mund, sondern rechnet mit diesem Militärbündnis ab. Zudem schrieb er einen offenen Brief an Bundespräsident Gauck und Bundeskanzlerin Merkel, um seinen Unmut über die aktuelle Russlandpolitik der Bundesregierung zum Ausdruck zu bringen, die er für brandgefährlich hält. Ein Antwort erhielt Hochhuth nicht.



Im Gespräch mit KenFM prangert die lebende Legende die politische Klasse in diesem Land massiv an. Hochhuth empfiehlt Gauck beispielsweise, mal ein Geschichtsbuch zu lesen, und spricht sich für die Schließung von Ramstein aus.



70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges kann es nicht sein, das Europa sich erneut auf einen Kollisionskurs mit Russland begibt, nur weil es diesmal amerikanischen Eliten in den Kram passt.



Wer das Interview mit Hochhuth sieht, erkennt hier die moralische und ethische Reife, die der politischen Klasse in diesem Land vollkommen abhanden gekommen ist. Aber auch die Presse in Deutschland hält Hochhuth für alles andere als vorbildlich. Propaganda hat neutrale Berichterstattung weitestgehend ersetzt.



KenFM erlebte mit Rolf Hochhuth einen extrem wachen und angriffslustigen Geist, der vor allem der Jugend der Republik den Rat gibt, sich von den korrupten Eliten dieses Landes zu emanzipieren. 

Mehr Demokratie wagen heißt auch, es wagen, den Eliten die Stirn zu bieten. Ramstein ist am 11. Juni hier die erste Adresse. Eine Menschenkette sagt mehr als tausend Worte.


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Kommentare:

  1. Es ist ein schönes Zeitdokument, auf die Lücken mag ich auch nicht eingehen.

    Da ich ja nun in der DDR geboren und aufgewachsen bin, erinnerten mich seine Worte über Ostberlin wieder an die furchtbare emotionale Enge in der Schule, im öffentlichen Raum überhaupt. An den sehr verhaßten Russischunterricht, u.v.m.

    Ehm Welk, "Die Heiden aus Kummerow" und sein Buch "Mein Land, das ferne leuchtet"
    lassen jeden sensiblen Menschen spüren, was wir Deutschen alles verloren haben. Und jeden Tag weiter verlieren.
    Zwei Bücher, das erste Buch geschrieben, da waren die Besatzer noch nicht im öffentlichen deutschen Raum, und das zweite Buch beschreibt genau das, wenn auch verkleidet. Eine unüberbrückbare Leere, und ein Bruch auch mit der plattdeutschen Sprache. Und der eingemauerte sowjetische Internationalismus kleidete fortan unseren Raum ein.

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  2. Liebe Eveline,

    danke für Deine Sichtweise. Es fehlt mir ein bißchen der Satz, daß es heute ein ganz anderes Russland ist, mit dem wir es zu tun haben, eins, das uns immer wieder die Hand zur Freundschaft gereicht hat. Ich wäre heute froh, einige Russisch- Kenntnisse zu haben.

    Wir sind im Westen auf eine andere, sehr subtile Art und Weise umerzogen worden, wie vielen - also mir - erst seit ca. 15 Jahren klar geworden ist. So wurden wir auf beiden deutschen Seiten uns selbst entfremdet. Umso drängender die Aufgabe, die gemeinsamen Wurzeln auch zusammen wieder aufleben zu lassen.

    LG Osira

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  3. Liebe Osira,

    das heutige Russland unter Putin ist kein Vergleich zur damaligen Sowjetunion. Und heute bin ich froh, das ich Russisch lernen mußte, ich hätte es gerne lieber freiwillig getan, dann auch sicher mit sehr viel mehr Erfolg.
    Auch gibt es immer wieder nette Erzählungen am Kaffeetisch , über die damaligen Arbeitserfahrungen , von Betrieb DDR zu Betrieb UDSSR. Solche Erzählungen müßten eigentlich aufgeschrieben werden, denn die Jahre gehen ins Land. ...

    Eins hat der SU allerdings nie gemacht, uns als Volk die Schuld am Krieg gegeben. Gehetzt wurde auch nie auf die Westdeutschen... immer nur auf die Konzerne und Politiker.
    Da liegt man ja auch heute noch richtig.

    Liebe Grüße Eveline





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